• 19. November 2016

Ein Ende für den Klärschlamm in der Landwirtschaft

Ein Ende für den Klärschlamm in der Landwirtschaft

1024 575 Gerlach

Klärschlamm wird zur Zeit als Dünger in der Landwirtschaft verwendet, doch bereits zum Jahreswechsel soll die Verwendung drastisch eingeschränkt werden.

Das Problem mit Klärschlamm ist, dass zur Eindickung Polymere verwendet werden. Er enthält auch andere Chemikalien, Schwermetalle und Pharmaka, die schädliche Auswirkungen auf Mensch und Natur haben können. Deshalb darf der Schlamm nicht mehr im Boden verwendet werden. Es gibt keine schonende Alternative.

Es wird zur Zeit getestet, ob Polymere doch abbaubar sind, um die Verwendungsrichtlinien zu lockern. Dennoch ist ein Ausstieg bis 2025 festgelegt.

Wo also hin mit den mehreren Tonnen Klärschlamm die jedes Jahr anfallen? Zukünftig soll er als Brennstoff dienen und so Heizöl sparen. Die Asche aus der Verbrennung kann wieder zum Düngen verwendet werden. So schließt sich der Kreis.

 

Quelle

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„Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen”

Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.