• 17. Februar 2017

Was macht einen Biobauern aus?

Was macht einen Biobauern aus?

1024 682 Gerlach

Im Vordergrund des Bioanbau stehen die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen von Luft,
Wasser und Boden. Eine artgerechte Tierhaltung und der naturgerechte Anbau von Pflanzen wird durch den ökologischen Landbau betrieben. Die Idee des Bioanbaues ist, was für den Hof gebraucht wird, wird auch auf dem Hof produziert. Nahrung für die Tiere, aber auch unsere Lebensmittel, werden selbst angebaut und mit eigenem Stallmist gedüngt. Falls trotzdem zugekauft werden muss, darf nur das Futter von anderen öko-Betrieben verwendet werden. Da auf synthetische Düngemittel, ausgeprägter Monokulturen und Pestizide verzichtet wird, ist der ökologische Landbau ein Arten-, Umwelt- und Naturschutz für Tiere und Pflanzen.
In der ökologischen Landwirtschaft hat sich auch einiges in der Tierhaltung getan. Der Stall ist mindestens doppelt so groß wie vorher, wenn nicht sogar größer. Lange Transporte vor dem Schlachten der Tiere sind tabu, genauso wie der prophylaktische Einsatz von Antibiotika. Der einzige Nachteil für die Bauern ist der Kampf um faire Preise, da Billiganbieter mit immer günstigeren Lebensmitteln werben. Somit leidet nicht nur die Qualität der Lebensmittel darunter, sondern auch die Artenvielfalt, welche durch Düngung und Monokulturen gefährdet wird.

Quelle1

Quelle2

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Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit

„Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen”

Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.