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Warnwestenpflicht für Hühner

Warnwestenpflicht für Hühner 1000 450 Gerlach

Landwirt Clemens Keßmann aus Stemwede-Dillingen im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke schützt seine Hühner auf eine besondere Art und Weise.

Alle seine Hühner leben in Freilandhaltung – nur Huhn Polly reißt regelmäßig aus, um auf der Bundesstraße 51 munter spazieren zu gehen.

Da der tierliebe Bauer seinem Huhn nicht die Flügel stutzen wollte, bekam Polly kurzerhand eine Warnweste um.

Entdeckt habe Herr Käßmann die Weste bei einem englischen Hersteller.

Das moderne Huhn von heute kann die Westen in pink, neongelb oder mit englischem tweet bestellen.

Ein weiterer Vorteil der Weste ist, dass es als Wärmeschutz dient, da sie mit wattierten Innenfutter ausgestattet ist. Die zusätzliche Wärme soll sich positiv auf die Produktivität des Eierlegens auswirken.

Auch die natürlichen Feinde werden durch den kuriosen Look eher abgeschreckt als angelockt. Füchse mögen ihre Hühner lieber kleidungsarm.

Polly findet ihre neue Kleidung super und hüpft weiter ungehindert über Keamanns Zaun zum alltäglichen Spaziergang.

 

Der Buhr-Gruppe gefällt soviel Einsatz für Tiere.

P.S.: Polly denkt dran „Willst du über die Straße gehen, musst du erst nach links, rechts, links sehen!“

 

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Krise in der Landwirtschaft

Krise in der Landwirtschaft 960 720 Gerlach

In Stuttgart haben Statistiker des Deutschen Bauernverbandes etwas beobachtet.

Und zwar das Wort, welches in der Ertragslandschaft um sich greift heißt „Blender“. Landwirte verfallen in regelrechte Panik. Existenzen stehen auf dem Spiel.

„Blender“ nennt man Pflanzen die gut aussehen, aber keinen Ertrag bringen.

In Frankreich, dem mit 72 Millionen Tonnen (2015) bei weitem wichtigsten Getreideproduzenten Zentraleuropas, rechnet das Landwirtschaftsministerium mit einem Ernterückgang von durchschnittlich 30% gegenüber dem vorherigem Jahr.

Sollte es so weitergehen, wäre es die schlechteste Saison seit 30 Jahren.

Auch in Deutschland stehen die Landwirte vor Ernteausfällen von ca 11%. Vorallem der Süden und Westen ist stark betroffen.

Was ist passiert?

Die Aussaat war gut, etwas Wärme und viel Niederschlag ließ es sprießen.

Die Pflanzen entwickelten sich prächtig.

Weil Sonne fehlte, wurden Ähren und Körner schlecht ausgebildet. Die Energie der Pflanzen verpuffte im Blattwerk. Sie schossen ins Kraut.

Tatsächlich sind die Stuttgarter Statistiker nicht die Einzigen, denen das Blender-Getreide dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Mancherorts habe die ungewöhnliche Witterung die „regionalen Ertragsschätzungen erschwert”, sagt Thomas Berger, Sprecher der Münchner Baywa, einer der führenden Agrarhändler Deutschlands. Viele Marktteilnehmer seien in ihrer Einschätzung der Erntesituation speziell „im Mai und Juni“ getäuscht worden, sagt auch ein Sprecher der Agravis Raiffeisen AG, ebenfalls eine Branchengröße mit Sitz in Hannover. Das Rohstoff- und Lebensmittelgeschäft stehe nun „vor Herausforderungen“.

Wie sich der Blender-Anteil in Zukunft auf die Landwirtschaft auswirkt, wird sich zeigen müssen. Die Landwirtschaft hat schon größere Probleme bewältig. In dem Sinne: Positiv bleiben!

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Was ist eigentlich Logistik?

Was ist eigentlich Logistik? 1024 683 Gerlach

“Was ist eigentlich Logistik?”
Diese Frage beantwortet dieser Film in 3:33 Minuten. Vielleicht ist da auch ein Beruf für Sie dabei – egal ob als Auszubildender oder als Quereinsteiger?

Roboter, Gedankenlesen & selbstfahrende Autos – Trends der Logistik

Roboter, Gedankenlesen & selbstfahrende Autos – Trends der Logistik 1024 683 Gerlach

Die Logistik von morgen gleicht einer futuristischen Traumlandschaften: Roboter, die Pakete zustellen, Lieferung bevor man auf den Bestellknopf gedrückt hat und unbemannte Auslieferung per Drohne. An welchen Umsetzungen schon fieberhaft gearbeitet wird verraten wir hier:

Das intelligente Warenhaus

Man spricht im Allgemeinen vom ‘Internet der Dinge’, in dem alle Gegenstände eines Netzes Informationen über ihren Status, wie Menge und Zustand, liefern und austauschen. Im Bezug auf die Organisation einer großen Lagerhalle wäre dies sehr nützlich. Der ganze Arbeitsprozess, von der Bestellung bis zur Abfahrt, ließe sich automatisieren.

Weiterhin ließe sich durch Datenbrillen die Qualität und Effizienz der Arbeiter steigern. Diese könnten automatisch Barcodes scannen oder Probleme signalisieren, während keine zusätzlichen Geräte seine Bewegungsfreiheit stört.

Die verzwickten letzten Meter

Ein großes Problem bei der Auslieferung an Privatpersonen ist die Zustellung an die jeweiligen Haushalte. Kein Wunder, dass es in diesem Bereich auch zu Entwicklungen kommt. Die Drohnen-Zustellung ist zur Zeit in aller Munde und das nicht ohne Grund. Sie bietet viele Vorteile, wie die Umgehung von Staus oder dem Berufsverkehr. Dennoch muss bis zur Einführung der Drohne noch einiges geregelt werden und obwohl schon fleißig getestet wird, ist noch mit ein paar Jahre zu rechnen, bis sie zu unserem Alltag gehört.

Auch an selbstfahrenden Fahrzeugen wird bereits gearbeitet. Dies wird einen großen Wandel in der modernen Logistik auslösen, aber diese Technologie steht noch in den Starlöchern und wird ebenfalls noch Zeit zur Entwicklung brauchen.

Bis es so weit ist könnte die Zustellung von Paketen in Zukunft auch von Privatpersonen übernommen werden. Es gibt inzwischen Apps mit denen man sich als Privattaxi was dazu verdienen kann. Ein ähnliches Konzept ist in der Paketzustellung durchaus vorstellbar.

Next Day, Overnight, Sofort – das Wettrennen um die Lieferzeiten

Die Möglichkeiten des 3D-Drucks sind praktisch unbegrenzt. So haben große Warenhäuser diese bereits für sich entdeckt und arbeiten daran die Waren auf dem Weg zum Kunden frisch zu drucken. Dies soll die Lieferzeiten drastisch reduzieren.

Eine weitere Technologie, die schon recht bald zum Einsatz kommen könnte, ist das ‘Anticipatory Shipping’. Hierzu wird das Kaufverhalten der Kunden analysiert, worauf sich ergibt was der Kunde mit höchster Wahrscheinlichkeit als nächstes bestellen wird. Diese Ware wird dann vorab an ein Lager in der Umgebung verschickt. Dies sorgt für eine schnelle Zustellung und höhere Effizienz beim Klimaschutz.

Auch wenn einige Ideen recht fantastisch wirken, haben sie doch eines gemeinsam: Sie sollen die Umwelt schonen. Das ist ein Trend dem wir uns gerne anschließen. Wie schnell diese Neuerungen den Eingang in unseren Alltag finden werden wird sich zeigen. Man darf also gespannt sein, die Zukunft kann kommen.

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Brexit bringt deutsche Bauern zur Verzweiflung

Brexit bringt deutsche Bauern zur Verzweiflung 1024 683 Gerlach

Der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union wird nach Einschätzungen des Bauernverbandes negative Folgen für die Land- und Agrarwirtschaft in Deutschland haben.

Das gilt auch für die Milch- und Fleischprodukte, die rund 15 Prozent Anteil am gesamten Exportvolumen bei den Agrarprodukten ausmachen.

Die Briten lieben außerdem unser Obst und Gemüse, welches für rund 500 Millionen Euro im Jahr exportiert wird.

Was passiert mit den Exporten nach Großbritannien, sollte der Brexit kommen?

Erst einmal passiert nichts.

Das Referendum ist nicht der offizielle, schriftliche Austritt. Der Austrittsantrag muss erst gestellt werden und damit wollen die Briten angeblich bis zum Jahre 2017 warten.

Ab Austrittsantragstellung dauert es noch zwei Jahre bis zum endgültigem Austritt.

Der Handel mit den Briten wird zwar nicht komplett zusammenbrechen, aber die Kosten dafür dürfte“ sind deshalb eine sinkende Produktion, eine geringere Produktvielfalt und leicht erhöhte Preise für Verbraucher zu erwarten. Außerdem hat der EU-Austritt nun zur Folge, dass die Handelsbedingungen zwischen Großbritannien und der EU ne ausgehandelt werden müssen. Schätzungen zufolge könnte das bis zu 15 Jahre dauern. Für die Unternehmen ist damit enorme Unsicherheit verbunden. Außerdem ist eine deutliche Abwertung des Pfund zu erwarten. Damit sinkt automatisch auch die Kaufkraft der Briten für Importe aus Deutschland.