• 5. Juli 2016

Brexit bringt deutsche Bauern zur Verzweiflung

Brexit bringt deutsche Bauern zur Verzweiflung

1024 683 Gerlach

Der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union wird nach Einschätzungen des Bauernverbandes negative Folgen für die Land- und Agrarwirtschaft in Deutschland haben.

Das gilt auch für die Milch- und Fleischprodukte, die rund 15 Prozent Anteil am gesamten Exportvolumen bei den Agrarprodukten ausmachen.

Die Briten lieben außerdem unser Obst und Gemüse, welches für rund 500 Millionen Euro im Jahr exportiert wird.

Was passiert mit den Exporten nach Großbritannien, sollte der Brexit kommen?

Erst einmal passiert nichts.

Das Referendum ist nicht der offizielle, schriftliche Austritt. Der Austrittsantrag muss erst gestellt werden und damit wollen die Briten angeblich bis zum Jahre 2017 warten.

Ab Austrittsantragstellung dauert es noch zwei Jahre bis zum endgültigem Austritt.

Der Handel mit den Briten wird zwar nicht komplett zusammenbrechen, aber die Kosten dafür dürfte“ sind deshalb eine sinkende Produktion, eine geringere Produktvielfalt und leicht erhöhte Preise für Verbraucher zu erwarten. Außerdem hat der EU-Austritt nun zur Folge, dass die Handelsbedingungen zwischen Großbritannien und der EU ne ausgehandelt werden müssen. Schätzungen zufolge könnte das bis zu 15 Jahre dauern. Für die Unternehmen ist damit enorme Unsicherheit verbunden. Außerdem ist eine deutliche Abwertung des Pfund zu erwarten. Damit sinkt automatisch auch die Kaufkraft der Briten für Importe aus Deutschland.

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