• 5. Juni 2019

Weltumwelttag – Was ist das eigentlich?

Weltumwelttag – Was ist das eigentlich?

1024 684 Gerlach

Seit 1972 wird am 5. Juni weltweit der Umwelttag gefeiert, über 150 Nationen beteiligen sich mittlerweile. Doch worum geht es an diesem Tag überhaupt und wo kommt er her?

Zum ersten Mal tauchte das Datum 1972 auf als in Stockholm der erste UNO Weltumweltgipfel eröffnet wurde. Infolgedessen wurde der Tag vom United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP) zum jährlich wiederkehrenden Aktionstag ernannt. An diesem soll jedes Jahr an unsere Umwelt und die Auswirkungen unseres Verhaltens gedacht werden.
Seit 1976 ist auch Deutschland beteiligt und seither kamen etwa 150 Staaten dazu, so dass der Tag international große Relevanz bekam.

Jedes Jahr wird dem Tag ein anderes Motto gegeben, so gab es schon „Melting Ice: a Hot Topic?“, „Many Species. One Planet. One Future“ oder „Beat Plastic Pollution: If you can’t reuse it, refuse it“ dabei. Auch ist jedes Jahr eine andere Stadt oder Land Gastgeber der UNEP-Hauptveranstaltung und somit hauptverantwortlich. Dieses Jahr ist es China und das internationale Motto lautet „Beat Air Pollution“ unter welchem auch die diesjährige Hauptveranstaltung stattfindet.

Zusätzlich gibt es meist sehr viele nationale Mottos und Veranstaltungen. So läuft es dieses Jahr in Deutschland beispielsweise unter dem Titel „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!“. Dies soll unsere regionalen Probleme und Bedürfnisse betonen und so werden auch verschiedene Veranstaltungen und Aktionen gemacht, so dass das Thema in das Bewusstsein tritt.

Wir finden solch einen Tag super um Themen wieder zugänglicher zu machen und jedem ins Gedächtnis zu rufen. Natürlich ist solch ein „Motto-Tag“ nicht die Lösung für alles, doch solang die Menschen etwas sensibilisiert werden, ist genau das getan, was sehr wichtig ist!

    Buhr Gruppe EU

    Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit

    „Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen”

    Mit diesen Maßnahmen werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.